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Kundenerfahrung Tiefeinsteiger Balance - Lucie Montagnier

Mit 42 dachte ich, ich müsste das Radfahren aufgeben. Heute fahre ich wieder, allein und oft mit meinem Sohn, dank meines Tiefeinsteigers Balance. Diese gemeinsamen Momente bedeuten mir unglaublich viel.

Eine Leidenschaft aus Kindertagen neu entdecken
Ich heiße Lucie, bin 42 Jahre alt und wohne in Saint-Sylvain, in der Nähe von Caen. Radfahren begleitet mich schon lange. Schon als Kind bin ich viel gefahren. Ich liebte es, durch die Landschaft zu streifen oder meine Freundinnen in den Nachbardörfern zu treffen. Das war übrigens die einzige Möglichkeit, uns zu sehen.
Ich wurde mit einer spastischen Diplegie (auch Little-Krankheit genannt) geboren, durch die vor allem meine Beine steif sind. Als ich älter wurde, nahmen meine Gleichgewichtsprobleme zu, und ich stürzte immer häufiger vom Rad.
Statt die Flinte ins Korn zu werfen, suchte ich nach Alternativen. Ich kaufte ein E-Bike mit Schwanenhalsrahmen und ließ Stützräder anbringen. Aber es passte nicht wirklich zu meinen Bedürfnissen. Ich fühlte mich darauf nie ganz sicher und hatte immer Angst zu stürzen. Das Anfahren blieb schwierig, und trotz des tiefen Rahmens fiel mir das Aufsteigen schwer. Wegen der Stützräder sah außerdem jeder sofort, dass ich Gleichgewichtsprobleme habe. Ich wollte nicht, dass meine Behinderung so sichtbar ist. Ich wollte ein Rad, das unauffällig ist und mit dem ich trotzdem entspannt fahren kann.
Trotz aller Bemühungen sah ich leider keinen Weg, weiterzufahren, ohne mich in Gefahr zu bringen. Also blieb das Rad in der Garage.
Der Wendepunkt: die Vélos Days
Alles änderte sich dank der Amicale des randonneurs cyclotouristes de Saint-Sylvain (ARCSS), eines Radsportvereins, dessen Vorsitzenden ich kannte. Als ich ihm eines Tages erzählte, wie frustriert ich war, nicht mehr Rad fahren zu können, berichtete er mir von jemandem, der auf angepasste Räder spezialisiert ist und die Maßanfertigungen von vanRaam verkauft. Er schlug vor, ihn bei den Vélos Days zu treffen.
Bei dieser Veranstaltung konnte ich den Balance von vanRaam ausprobieren. Er überzeugte mich sofort, weil er in jeder Hinsicht wie ein ganz normales Fahrrad aussah. Ich wollte unbedingt ein Zweirad, um es einfach auf meinem Fahrradträger mit in den Urlaub nehmen zu können. Und ich wollte nicht, dass man an meinem Rad meine Behinderung erkennt. Nach einer Probefahrt auf dem Hof konnte ich das Rad drei Tage lang mieten und testen. Ich war begeistert!

Sein großer Vorteil ist der Einstieg: Durch den sehr tiefen Rahmen steige ich mühelos auf, und im Stand kann ich beide Füße auf den Boden stellen. Wegen meines Gleichgewichts ist mir das Anhalten aber immer noch etwas unheimlich. Und dank der Anfahrhilfe per Knopfdruck kann ich losfahren, ohne zu treten, und bleibe dabei stabil. So habe ich Zeit, meine Füße auf die Pedale zu setzen. Für mich ändert das alles.
Ein Rad, das zu mir passt
Am 29. Juli 2025 bekam ich meinen Balance. Er ist hellblau, genau wie mein Auto und mein Rollstuhl! In weniger als einem Jahr bin ich schon fast 800 Kilometer gefahren. Nach und nach habe ich zahlreiche Zubehörteile ergänzt. Zuerst die elektrische Unterstützung, die ich von Anfang an habe und auf die ich nicht verzichten kann. Danach habe ich mich für einen bequemeren Sattel, breitere Pedale und einen Gehstockhalter entschieden.
Dieses Jahr habe ich sogar einen zweiten Akku dazugenommen, denn manchmal mache ich 60-Kilometer-Touren mit dem ARCSS oder sogar allein!
Was mir beim Fahren am meisten auffällt, ist das Fahrgefühl. Es kommt dem eines normalen Fahrrads sehr nahe. Ehrlich gesagt denke ich gar nicht mehr daran, dass es einen Unterschied gibt. Ich finde es perfekt!

Endlich Radfahren mit meinem Sohn
Zu meiner großen Freude ist das Radfahren wieder ein fester Teil meines Alltags. Ich fahre los, sobald sich die Gelegenheit bietet. Manchmal fahren wir als Familie: mein Mann, mein zehnjähriger Sohn und ich. Das gefällt mir an meinen Ausfahrten am besten: dass ich mit ihnen fahren kann.
Wegen meiner Behinderung gibt es nur wenige Dinge, die ich allein mit meinem Sohn unternehmen kann. Deshalb sind diese Touren so unglaublich wertvoll. Das hat uns das Rad geschenkt.
Vor einem Jahr schien es mir unmöglich, mit meinem Sohn Rad zu fahren. Seit ich meinen Balance habe, fahren wir regelmäßig zusammen, und das bedeutet mir sehr viel.
In diesem neuen Lebensabschnitt fühle ich mich gut begleitet. Bei Roulez JEUnesse Loisirs hören die Verkäufer wirklich zu. Wenn ich eine Frage habe, ob zu den Pedalen oder zum Sattel, helfen sie mir, eine Lösung zu finden. Letzte Woche habe ich mein Rad dort noch warten lassen, denn ich fahre in den Urlaub und nehme es mit! Mein Rad gehört heute zu meinem Leben und meinem Alltag.
Lucie - Saint-Sylvain, Calvados, Frankreich
Fahrrad: Balance Tiefeinsteiger
Vor- & Nachteile
- Anfahrhilfe zum Losfahren, ohne das Gleichgewicht zu verlieren
- Einfaches Aufsteigen dank des sehr tiefen Rahmens
- Fährt sich genau wie ein normales Fahrrad
- Das Gewicht des Rads
- Die Anfahrhilfe ist bei maximaler Unterstützung fast zu kräftig

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